0,25% Regel für Diensträder und E-Bikes

Durch den Erlass der obersten Finanzbehörden vom  09.01.2020  viertelt sich die Höhe des zu versteuernden geldwerten Vorteils bei privater Nutzung für Diensträder und Dienstpedelecs (bis 25 km/h). Sie gilt ab 1. Januar 2020 für alle Diensträder, die nach dem 1. Januar 2019 überlassen wurden. Die neue 0,25 %-Regel gilt allerdings nicht rückwirkend für die Dienstradversteuerung 2019.

0,25 % des Bruttolistenpreises des Rades (1% der auf volle 100 Euro abgerundete Viertels der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers) wird dem steuerpflichtigen Gehalt des Mitarbeiters aufgeschlagen (sog. geldwerter Vorteil).

Durch die Versteuerung des geldwerten Vorteils ist die private Nutzung des Rades ausdrücklich erlaubt.

Bei voller Kostenübernahme durch den Arbeitgeber entfällt die Gehaltsumwandlung für den Arbeitnehmer und damit auch die Versteuerung des geldwerten Vorteils (gilt für Fahrräder und Pedelecs (bis 25 km/h). Bei S-Pedelecs (bis 45 km/h) gilt immer die 0,25 %-Regel, unabhängig davon, wer die Kosten des Leasings trägt.

Zum Gesetztestext

Die Dienstradversteuerung ab 01.01.2020

*Im Durchschnitt gegenüber Barkauf. Arbeitnehmer unverheiratet, Gehalt 3.000,00 € brutto, Lohnsteuerklasse 1, kein Kind, RV Pflicht, GKV 14,6 %, 1,0 % Zusatzbeitrag, Kirchensteuer ja, Arbeitgeber ist vorsteuerabzugsberechtigt, Laufzeit 36 Monate,Versicherungsrate „Premium“ übernimmt Arbeitgeber, Versicherungsrate „Inspektion plus“ zahlt Arbeitnehmer

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