8. Februar 2022, Rund ums Bike

Das Mountainbike – vielseitiger Begleiter auf allen Wegen

Mit dem Mountainbike sind Dir keine Grenzen gesetzt. Ob auf Straßen, unbefestigten Schotter- und Feldwegen oder mitten durchs Gelände: Das Bike fürs Gelände fühlt sich überall wohl. Es bringt Dich am Wochenende auf den Berg und am Montag wieder zur Arbeit. Heute werfen wir einen Blick auf einen der beliebtesten und vielseitigsten Fahrradtypen.

Schon in den 70er-Jahren wurden erste Räder entwickelt, die für fast jedes Terrain geeignet sein sollten. Neben der Bezeichnung „Mountain Bike“ wurde das geländegängige Rad darum lange auch All Terrain Bike (ATB) genannt. 1977 wurde dann das erste echte Mountainbike speziell für die Fahrt abseits befestigter Straßen und Wege gebaut. Heute existieren zahlreiche Spezialisierungen und Mountainbikes (MTBs) sind von unseren Straßen und Trails nicht mehr wegzudenken.

Das kann das Mountainbike

Dank der typisch breiten Reifen mit tiefem Profil bietet das Mountainbike Grip auf losem Untergrund. Die ursprünglich kleineren Felgen- und Reifengrößen von 26 Zoll sind im Lauf der Entwicklung des MTBs größeren Laufrädern gewichen. Heute sind Mountainbikes meist mit 27,5- oder 29-Zoll-Laufrädern ausgestattet. Sogar hybride Varianten, mit 27,5-Zoll hinten und 29-Zoll vorne sind zu finden – wobei sich die 29-Zoll-Laufräder (vorne/hinten) nahezu durchgesetzt haben.

Neben der Radgröße ist auch die Größe des Rahmens und dessen Geometrie an die speziellen Anforderungen des Mountainbikings angepasst. Der im Vergleich zu Stadt-, Touren- oder Rennrädern durchschnittlich um etwa 10 cm niedrigere Rahmen erleichtert das Handling des Mountainbikes und erlaubt schnelle Richtungswechsel. Die vor allem seit der Verwendung von Aluminium und Carbon im Rahmenbau steigenden Rohrdurchmesser bringen hohe Steifigkeit und mehr Stabilität auf die Piste – das wird deutlich spürbar bei rasanten Abfahrten und Sprüngen.

Disc Brakes und Federweg

Nicht nur bei schnellen Downhill-Abfahrten braucht das Mountainbike hart zupackende Bremsen. Die früher verbauten Felgenbremsen wie Cantilever- und V-Brakes sind bei aktuellen Modellen durch kräftig zupackende Scheibenbremsen verdrängt worden, die schnell reagieren und trotzdem leicht dosierbar sind.

Die typische Kettenschaltung des Mountainbikes mit relativ kleiner Übersetzung umfasst meist 21 bis 30 Gänge. Damit erklimmt Ihr steile Anstiege, könnt bergab oder auf gerader Strecke aber auch ordentlich Tempo aufnehmen. Viele neuere Modelle kommen allerdings zugunsten eines geringeren Gewichts und selteneren Wartungsaufkommens mit nur 1 × 12 Gängen aus.

Im Lauf seiner Evolution hat sich das Mountainbike enorm weiterentwickelt. Heute ist es ein leichtes, oft vollgefedertes Sportgerät, gefertigt aus High-Tech-Materialien wie Carbon, mit stattlichen Disc-Brakes und automatischer Sattelstütze, für das man leicht so viel zahlen kann wie für einen kleinen Neuwagen – vor allem, wenn es sich um sehr hochwertige E-Mountainbikes handelt.

MTB-Spezialisierungen: Downhill, Fully, Down Country oder Hardtail Mountainbike und Fullsuspension Bikes

Ursprünglich selbst als Spezialist konzipiert, entwickelten sich aus dem klassischen Mountainbike schnell Bikes für verschiedene Disziplinen am Berg und im Gelände, aber auch für längere Touren.
Das einst als Trekking-Rad bezeichnete Reiserad war eines der ersten Kinder des klassischen Mountainbikes, selbst wenn es heute eine ganz eigene Kategorie von Bikes bildet.

Weitere Spezialisten sind Downhill Bikes, speziell für schnelle Abfahrten konstruiert, sowie sogenannte Enduro Bikes. Bei fast allen Arten von MTB stellt sich heute die Frage: Fully oder Hardtail Mountainbike?
Das klassische Hardtail bietet Euch mit seinem starren Rahmen mehr Stabilität und eine direkte Kraftübertragung. Das Fully fängt harte Stöße und Landungen dank voll gefedertem Fahrwerk besonders gut ab – ideal für Trails und die Fahrt durch die Wildnis.

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