7. März 2022, Rund ums Bike

Das richtige Fahrrad finden: Dieses Bike passt zu Dir!

Die Frage „Welches Fahrrad passt zu mir?“ stellt sich vor dem Leasing oder Kauf eines neuen Rades – die Antwort liegt allerdings nicht immer auf der Hand. Wenn Du noch unentschlossen bist, welche Art Bike am besten zu Dir passt, unterstützen wir Dich mit praktischen Tipps und stellen die richtigen Fragen, um Dir die Entscheidung zu erleichtern und Dich so Deinem Traumbike näher zu bringen.

Klar, Du willst keine Zeit verlieren und mit Deinem neuen Bike schnellstmöglich durchstarten. Such Dein Dienstfahrrad trotzdem in aller Ruhe aus und lass Dich gegebenenfalls auch vom Fachhändler in Deiner Nähe hinsichtlich Deines Traumrades und der optimalen Sitzposition ausführlich beraten.

Ganz egal, für welchen Fahrradtyp Du Dich interessierst: Von Einrad bis E-Lastenrad der Premiumklasse gilt grundsätzlich, dass Dein neues Fahrrad zu Deinem individuellen Fahrstil und dem geplanten Einsatzbereich passen muss. Außerdem solltest Du darauf achten, dass Du die für Dich passende Rahmengröße findest.


Das solltest Du bei der Auswahl beachten:
 

  1. Die richtige Rahmengröße hast Du gefunden, wenn Du mit dem Bike zwischen den Beinen bequem stehen kannst und dabei das Oberrohr nicht berührst. Du fragst Dich welche Rahmengröße Du benötigst? Hier kannst Du sie Dir ganz einfach berechnen lassen. Für Klappräder oder andere Rad-Modelle ohne Oberrohr, kannst Du die Berechnung als Anhaltspunkt nutzen.
     
  2. Lenker und Sattel sollten so weit voneinander entfernt sein, dass Du mit Deinen Beinen nicht an den Lenker stößt.
     
  3. Die Position des Sattels ist so weit hinten, dass sich Deine Kniescheibe bei waagerechter Pedalstellung genau über dem vorderen Pedal befindet.
     
  4. Die Sitzhaltung: Ob Du eher aufrecht oder lieber sportlich nach vorn geneigt sitzt, hängt von Gewohnheit und Fahrweise ab. Eine geneigte Haltung eignet sich vor allem für längere Touren auf dem Rennrad, Fitness- oder Mountainbike, denn sie ist rückenschonend und spart wegen des geringeren Luftwiderstands eine Menge Kraft. Komfortabel aufrecht zu sitzen, bietet sich für kürzere Strecken auf dem City- oder Hollandrad an – zum Beispiel zum Einkaufen auf den Wochenmarkt oder den kurzen Weg zu Arbeit. Dafür brauchst Du allerdings einen etwas höheren Lenker und auch ein bequemer Sattel kann nicht schaden.

Die Fahrradtypen: Form Follows Function

Welches Bike für Dich das richtige ist, hängt natürlich davon ab, was Du damit anstellen möchtest. Bikepacking über den Ural? Rasante Abfahrten durchs Gelände? Gemütliches Cruisen in Deinem Viertel oder der tägliche Arbeitsweg? Die verschiedenen Fahrradtypen sind dafür gemacht, Deinen persönlichen Bedürfnissen zu entsprechen:
 

  • Trekkingrad: für alles gerüstet
    Das Trekkingrad, früher auch Tourenrad genannt, ist für Straßen oder leichtes Gelände eine gute Wahl. Mit rund 1,3 Millionen verkauften Bikes im Jahr 2020 ist das Trekkingrad der beliebteste Fahrradtyp Deutschlands, gerne auch mit Elektromotormotor-Unterstützung. Ausstattung und Bauart machen es vor allem für längere Fahrten zum Rad Deiner Wahl.
     
  • Cityrad: für die Wege in der Stadt
    Dicke Reifen, Schutzbleche und Gepäckträger oder Einkaufskörbchen machen Cityräder zum idealen Begleiter für Deinen Alltag, eignen sich aber auch für kleinere Freizeit-Ausflüge. Der Handel verzeichnete 2020 etwa 655.000 verkaufte Cityräder. Besonderes Merkmal des Cityrads ist die aufrechte Sitzposition, die in der Stadt ein bequemes Fahren mit guter Übersicht ermöglicht. Das erfüllt genau Deine Bedürfnisse? Dann hast Du Dein Bike gefunden.
     
  • All-Terrain- und Mountainbikes: fürs Grobe
    Mit eher kleinen Laufrädern, grobem Profil, Dämpfung und einer kompakten Bauweise kommst Du mit einem Mountainbike sportlich durchs Gelände. Dank ihres dynamischen Handlings sind die Bikes aber auch im Stadtverkehr beliebt. Du magst es sportlich-robust und bist gerne auf Feld- und Waldwegen unterwegs? Mit diesem Bike bist Du dafür bestens gerüstet!
     
  • Rennrad: für Geschwindigkeitsjunkies
    Das klassische Rennrad eignet sich für Freizeitsportler, die Wert auf Geschwindigkeit legen. Mit flach geneigter Sitzposition bist Du dem Asphalt ein Stück näher und minimierst Deinen Luftwiderstand. Wenn Du das Rennrad nicht nur als Sportgerät, sondern auch im Straßenverkehr nutzen willst – etwa für den täglichen Weg zur Arbeit – musst Du allerdings noch Klingel, Licht und Reflektoren nachrüsten, dann aber kann es losgehen!
     
  • Gravelbikes: keine Grenzen
    Ein Hybrid aus Rennrad und All-Terrain-Bike (ATB), der eine leicht veränderte Rennrad-Geometrie mit breiteren Reifen kombiniert. So sind auch Fahrten durch leichtes Gelände kein Problem. Die kräftigen Scheibenbremsen des Gravelbikes packen auch bei Nässe und Schmutz immer gut zu. Wenn Du Dir alle Wege offenhalten möchtest, ist dies Dein Bike!
     
  • Fitnessrad: sportlich unterwegs
    Der Kompromiss für alle, die gerne sportlich unterwegs sind, aber eine komfortablere Sitzposition bevorzugen. Rennradtechnik und ein gerader Lenker erlauben Dir ein hohes Tempo bei aufrechter Haltung. Klingt gut? Dann ist dies das richtige Bike für Deinen sportlichen Alltag.
     
  • Faltrad: flexibel mobil
    Mit dem Nachfolger des klassischen Klapprads bekommst Du ein transportables Rad für Deinen Arbeitsweg, wenn Du diesen teilweise auch per Auto, Bus und Bahn oder sogar Flugzeug zurücklegst. Du kannst es zusammenfalten, als kompaktes Gepäckstück mitnehmen und für die letzten Meter Deines Weges einfach wieder aufsteigen. Für Fahrten abseits asphaltierter Straßen und Radwege ist es allerdings weniger geeignet.
     
  • Lastenrad: der Packesel
    Ob Wocheneinkauf, Nachwuchs oder größere Gegenstände: Mit einem Lastenrad kannst Du einfach alles mitnehmen. Das Auto brauchst Du damit nur noch für weite Strecken. Alle Alltagsfahrten erledigst Du mit diesem praktischen und robusten Bike – das übrigens vor allem als E-Bike zunehmend beliebter wird. Wenn Du regelmäßig viel zu transportieren hast, könnte dieses Rad der richtige Begleiter für Dich sein!
     
  • E-Bikes: Elektrische Unterstützung für alle Fahrrad-Typen
    Quasi jedes der genannten Bikes bekommst Du auch mit einem E-Motor. Die Energie aus dem Akku erhöht Deine Reichweite drastisch und schont Deine Kräfte. Das kommt vor allem Pendlern entgegen, die täglich weitere Strecken mit dem Rad zurücklegen, erlaubt aber auch allen anderen, komfortabel und entspannt anzukommen.

Übrigens: Bikeleasing unterstützt Dich bei der Auswahl Deines Wunschbikes. Denn bei einer möglichen Preisspanne von 649,– bis zu 15.000,– € genießt Du eine riesige Auswahl – ohne Marken-, Modell oder Händlerbindung. Wenn Du zeitnah Dein neues Bike least, kannst du trotz anhaltenden Lieferverzögerungen, pünktlich zur Fahrrad-Saison 2022 auf Dein Traumrad umsteigen.